Alltagsradfahren im Mühlviertler Kernland

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Lesedauer: 2 min

Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher legten laut Verkehrserhebung 2012 an einem Werktag rund 3,66 Millionen Wege zurück. Für 67,6 % der Wege wurde das Auto benützt. Nur 10,2 % der Wege werden mit Bus, Bahn oder Straßenbahn bewältigt. Der Radfahranteil liegt mit rund 187.000 Wegen bei 5,2 %. Die Anteile der Radfahrten am Gesamtverkehr sind dabei regional sehr unterschiedlich und im ländlichen Raum tendenziell niedriger als in den Städten.

Die Leader-Regionen Mühlviertler Kernland, Vöckla-Ager und Eferdinger Land arbeiten gemeinsam am transnationalen Kooperationsprojekt „Alltagsradfahren“. Ziel ist es, die BewohnerInnen in den jeweiligen Regionen zum Umdenken zu bringen und ihnen die Vorteile des Radfahrens im Alltag aufzuzeigen.

Nach einer Exkursion nach Groningen in Holland im Herbst 2019 und der erzwungenen Corona-Pause kam nun ein Radplanungsexperte der Niederlande in die Regionen. Am 22. September 2020 war Sjors van Duren im Mühlviertler Kernland bei der Ganztagsveranstaltung „Radfahren im Mühlviertler Kernland“ zu Besuch. Am Vormittag ging die Reise von Hagenberg bis Freistadt auf der B125 los. Dabei wurden Möglichkeiten zur Errichtung von Radwegen begutachtet und diskutiert. Am Nachmittag folgten zwei Workshops: In einem beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit der Nutzbarkeit der B125 für das Alltagsradfahren. Im zweiten Workshop wurde an Konzepten für das Radfahren zur Schule gearbeitet. Den Abschluss des Tages brachte der Vortrag des Radplanungsexperten Sjors van Duren.

Die Veranstaltung “Radfahren im Mühlviertler Kernland” ist Teil eines transnationalen Kooperationsprojektes der Leader-Region Mühlviertler Kernland in Kooperation mit dem Energiebezirk Freistadt.