Vernetzungstreffen der regionalen Wasserversorgung

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Lesedauer: 2 min

Die Erde ist zu über 70 % mit Wasser bedeckt, wovon jedoch nur ein geringer Teil Trinkwasser ist. In Österreich befinden wir uns in der glücklichen Lage, über genügend Trinkwasser in guter Qualität zu verfügen. Ein*e Österreicher*in verbraucht im Durchschnitt 135 Liter pro Tag. Dieser Wert steigt jedoch mit höheren Temperaturen an. In heißen und trockenen Sommern wie 2015, 2017 und 2019 kann es zu Problemen während Spitzenverbrauchszeiten kommen. Weiters können veränderte Niederschlagsverhältnisse, längere Trockenperioden und höhere Temperaturen im Grundwasser zukünftig die Trinkwasserversorgung vor neue Herausforderungen stellen.

Daher lädt der Energiebezirk Freistadt am 8. Oktober 2021 zu einem Vernetzungstreffen der regionalen Trinkwasserversorger in Pregarten ein. Ziel ist es, sich über Probleme und Herausforderungen auszutauschen und dadurch voneinander zu lernen.

Als Einstieg ist die Besichtigung von zwei spannenden Hochbehältern geplant:

Hochbehälter des Fernwasserverbands Mühlviertel Pregartsdorf:

  • 2 Rundkammern mit je 800 m³ Inhalt (Baujahr: 1975) und eine Rechteckkammer mit 2400 m³ Inhalt (Baujahr: 2020)
  • Vorlagebehälter für die Versorgung von Pregarten, Tragwein, Hagenberg, Neumarkt, Kefermarkt, Unterweitersdorf und Teilen von Alberndorf
  • Rechteckkammer als Erdüberschüttetes Betonbauwerk mit spezieller Schalungseinlage: Sehr glatte und lunkerfreie Betonoberfläche in der Wasserkammer, weshalb Verfliesen nicht notwendig ist
  • Errichtungskosten der Erweiterung: 1 Mio. Euro

Hochbehälter der Stadtgemeinde Pregarten:

  • Gegenbehälter mit einem Gesamtvolumen von 1038 m³
  • 2 Stahlbetonbehälter mit je 182 m³ aus dem Jahr 1953
  • Erweiterung durch 2 Edelstahlbehälter mit je 337 m³ aus dem Jahr 2020 zur Abdeckung des max. Tagesverbrauchs von rd. 1050 m³
  • Patentierte Innenreinigung der Edelstahlbehälter
  • Abmessungen Edelstahlbehälter: 9m Durchmesser und 5,5 m Höhe
  • Errichtungskosten der Erweiterung: 1,1 Mio. Euro

Nähere Details und das Programm finden sich hier.

Um Anmeldung wird bis zum 1. Oktober gebeten.

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