Best Practice Hangwasserschutz in Ledenice

Wasserrückhalt und Klimaanpassung: Exkursion nach Südböhmen liefert wertvolle Impulse für Gemeinden

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Wie können Gemeinden Wasser länger in der Landschaft halten, das Mikroklima verbessern und gleichzeitig die Biodiversität fördern? Antworten auf diese Fragen erhielten Vertreter:innen aus Gemeinden des Mühlviertler Kernlands bei einer Exkursion nach Südböhmen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Interreg-Projekts „DeKLARed ADAPTRegions“ statt. Die KLAR! Mühlviertler Kernland wirkt dabei als österreichische Pilotregion und Twinning-Partner der tschechischen Region Novohradsko-Doudlebsko mit.

Gemeinsam mit dem Klimabündnis Oberösterreich wurden mehrere Best-Practice-Beispiele zum Wassermanagement und zur Klimawandelanpassung besichtigt. Auf dem Programm standen naturnahe Hochwasserschutzmaßnahmen und Tümpel in Ledenice, ein klimafit umgestalteter öffentlicher Platz vor dem Kulturhaus Vltava in Budweis sowie das weitläufige Teich- und Feuchtgebietssystem Vrbenské rybníky.

Besonders beeindruckend war die Vielfalt der umgesetzten Maßnahmen. Sie zeigen, wie Wasserrückhalt, ökologische Aufwertung, Naherholung und Lebensqualität miteinander verbunden werden können. Diskutiert wurden dabei auch Fragen der Übertragbarkeit auf Gemeinden im Mühlviertel.

Die Exkursion diente nicht nur dem fachlichen Austausch, sondern auch der grenzüberschreitenden Vernetzung von Gemeinden und Expert:innen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere KLAR!-Arbeit ein und sollen dazu beitragen, erfolgreiche Maßnahmen für den Wasserrückhalt und die Anpassung an zunehmende Hitze- und Trockenperioden auch in der Region sichtbar zu machen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Klimabündnis Oberösterreich sowie den tschechischen Projektpartner für die hervorragende Organisation, die fachliche Begleitung und die spannenden Einblicke in die Praxis.