Holz rückt in der Mühlviertler Alm zunehmend in den Mittelpunkt der regionalen Entwicklung. Der bewusste Umgang mit dem heimischen Rohstoff spielt dabei eine zentrale Rolle – als verbindendes Element zwischen Landschaft, Handwerk, Baukultur und regionaler Identität.
Im Rahmen des LEADER-Projekts „Holz: regional & genial“ setzt die Mühlviertler Alm mit dem ersten Holzbausymposium am 27. März von 15:00 bis 18:00 Uhr im Gasthaus zur Post in Weitersfelden ein starkes Zeichen für regionale Wertschöpfung und zukunftsweisende Entwicklungsperspektiven. Die Initiative baut maßgeblich auf den Vorarbeiten der KEM Mühlviertler Alm zur Netzwerkbildung in der Holzwirtschaftsbranche auf und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Energiebezirk Freistadt umgesetzt. Ziel der Veranstaltung ist es, Fachwissen zu bündeln, Netzwerke zu stärken und neue Impulse für den regionalen Holzbau zu setzen. Gerade vor dem Hintergrund der bereits geleisteten Aufbauarbeit wird deutlich, wie wichtig tragfähige Kooperationen entlang der gesamten Holzwertschöpfungskette für die Zukunft der Region sind. Die Vision dahinter ist klar: Holz aus der Region soll auch in der Region verarbeitet und verbaut werden. So lassen sich Transportwege verkürzen, Arbeitsplätze sichern und die regionale Wertschöpfung im Mühlviertel nachhaltig stärken.
Zu den Programmpunkten der Veranstaltung
Ein besonderer Höhepunkt des Programms ist die Keynote von Dr. Matthias Ammann, Mitbegründer von HolzbauKunst Vorarlberg und einer der prägenden Persönlichkeiten hinter Holzbau Austria. Er gibt Einblicke in erfolgreiche Entwicklungen im Holzbau und zeigt auf, welche Chancen sich daraus für ländliche Regionen ergeben. Im Rahmen des Symposiums wird außerdem die erste Holzbaubroschüre der Mühlviertler Alm präsentiert. Sie macht beispielhafte Projekte, regionales Know-how und die Vielfalt moderner Holzarchitektur in der Region sichtbar und unterstreicht das große Potenzial des Baustoffs Holz. Im Anschluss laden zwei Dialogforen zum gemeinsamen Austausch ein. Unter dem Titel „Vom Klassenzimmer zur Fachkraft“ stehen die Förderung des Nachwuchses und die Sicherung qualifizierter Fachkräfte in der Holzbranche im Mittelpunkt. Das zweite Forum, „Vom Wald zum Holzbauwerk“ beleuchtet die Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der nachhaltigen Waldbewirtschaftung bis zum fertigen Bauwerk.
