Beim Holzbausymposium am vergangenen Freitag, dem 27. März, wurde die erste Holzbaubroschüre der Mühlviertler Alm einem Fachpublikum aus Regionalpolitik und Leitbetrieben präsentiert. Im Zentrum der Vorstellung standen nachhaltiges Bauen, regionale Wertschöpfung und die Zukunft des Holzbaus in der Region.
Seit Oktober des vergangenen Jahres wurde intensiv an der Umsetzung des LEADER-Projekts gearbeitet. Unter der federführenden Projektleitung von Elisabeth Schmidt entstand ein informatives und zugleich praxisnahes Werk, das jungen Baufamilien künftig im Rahmen der Bauwerbermappen als wertvolle Entscheidungsgrundlage dienen soll. Gleichzeitig versteht sich die Broschüre als bedeutendes Wissensinstrument für die Alm-Gemeinden. Sie soll dazu beitragen, die Holzbaukompetenz in den kommunalen Gremien zu stärken und mit Mythen sowie Vorurteilen rund um das Bauen mit Holz – insbesondere im Bereich öffentlicher Neubauten – aufzuräumen.
Den inhaltlichen Kern der Broschüre bilden 36 Projektbeispiele regionaler Holzwirtschaftsbetriebe, die sowohl architektonische Qualitäten als auch die hochwertige praktische Umsetzung sichtbar machen. Das 64-seitige Werk verfolgt dabei mehrere zentrale Zielsetzungen: Es soll den Holzbau in der Region stärken, die Zusammenhänge regionaler Wertschöpfungsketten am heimischen Holzmarkt aufzeigen, die Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffs Holz – besonders in Zeiten der Energiekrise – hervorheben und einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Imagebildung für die Ressource Holz in der Mühlviertler Alm leisten.
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