Projekte

OURPOWER - Der etwas andere Marktplatz für Ökostrom

Der Markt für Ökostrom ist derzeit intransparent und undemokratisch. Der Verein Energie Bezirk Freistadt und die Helios Sonnenstrom GmbH sind deshalb Treiber und Mitbegründer der ersten europäischen Energiegenossenschaft in Österreich – der ourpower.coop. Gemeinsam mit werteverbundenen Partnern und Bürgern gestalten wir einen in Österreich völlig neuen Markt für Stromerzeuger und Verbraucher.

Ziel der Energiegenossenschaft ist es, über einen Online-Marktplatz Erzeuger von Ökostrom und Menschen, denen die Herkunft ihres Stromes wichtig ist, zusammen zu bringen.

Damit ermöglichen wir erstmals Verbrauchern ihren Strom zu 100 % direkt von regionalen Photovoltaik-, Wind-, Biomasse- und Kleinwasserkraftwerken zu beziehen. Gleichzeitig bieten wir regionalen Ökostromproduzenten, die bisher nur an Weiterverkäufer liefern konnten, über ourpower die Möglichkeit den Strom zu fairen Preisen direkt an Nachbarn, Freunde, etc. zu verkaufen.

Dein Stromgeld wird damit zum Geldstrom für die Energiewende.
Diese wird direkt, dezentral, demokratisch, digital und transparent organisiert.
Weitere Informationen unter www.ourpower.coop

Statements der ersten Unterstützer:

Angela Priemetzhofer: „Wir legen in unserem Kaufverhalten seit vielen Jahren großen Wert auf Qualität mit kurzen Wegen, wenn möglich bio und fair. Dass dies nun auch für die Energieversorgung möglich ist, freut uns ganz besonders. Gratulation und Danke!“

Franz und Blanka Gubo, Neumarkt: „Wir kennen die Mitarbeiter des EBF und der Helios seit deren Bestehen. Schon in der ersten Fotovoltaik-Ausbauphase von Helios waren wir dabei und wurden auch nicht enttäuscht. Wir spüren bei ourpower die breite Kompetenz und das Engagement und sind deswegen der Energiegenossenschaft beigetreten. Wir wünschen dem Team von ourpower einen erfolgreichen Start!“

Johann Moser: "Wir finden das Konzept von ourpower gut, da Handel und Versorgung mit erneuerbarer Energie regional ermöglicht werden. Mit einem guten Energiemix können die einzelnen Anlagenbetreiber gemeinsam ihre Produktion zu einem fairen Preis verkaufen, KundInnen können endlich erneuerbare Energie direkt von den Erzeugern kaufen."

Nachhaltige Mobilität

MühlFerdl Logo

Das Thema „Energiewende“ wird oft am Strom als Energieform festgemacht. Dabei wird dem Umstand, dass eigentlich der Verkehr der größte Energieverbraucher – und somit größter Emittent von Treibhausgasemissionen ist – viel zu wenig Beachtung geschenkt. Hinzu kommt, dass der Energieverbrauch im Verkehr in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist: Seit dem Jahr 1990 haben wir einen Anstieg um 60 % zu verzeichnen.


Ein nachhaltiger, emissionsarmer Verkehr ist daher ein wichtiger Bereich für eine ländlich zersiedelte Region wie den Bezirk Freistadt, wo oftmals der eigene PKW das Hauptfortbewegungsmittel ist. Durch die Arbeit des EBF konnte der Anteil an E-Autos seit 2016 mehr als verdreifacht werden! Zudem zeigt der EBF mit diversen Projekten alternative Möglichkeiten zur Mobilität auf – dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Elektromobilität!

Mühlferdl

Ende 2016 startete das Projekt „Mühlferdl“: In Kooperation mit den Projektpartnern KEM Donau Böhmerwald, KEM uwe – Uhrfahr West sowie KEM Sterngartl-Gusental wurden 12 Carsharing-E-Autos bereitgestellt, die von derzeit 155 Personen genutzt werden. Dadurch tritt der Besitz eines eigenen PKW in den Hintergrund, Mobilität geht damit mehr in Richtung einer Dienstleistung.


Insgesamt sind derzeit 18 „Ferdln“ im Mühlviertel unterwegs. Weitere Standorte sowie eine kontinuierliche Erweiterung des Angebots sind in Planung!


Projektpartner: KEM Donau Böhmerwald, Kem uwe – Urfahr West, KEM Sterngartl-Gusental

Weitere Infos: www.muehlferdl.at

E-Youth: Elektromobilität nimmt bei der Jugend Fahrt auf

Schon im Rahmen der Führerscheinausbildung erhalten Jugendliche eine Stunde lang viele wertvolle Informationen rund um das Thema Elektromobilität. Darüber hinaus wird ihnen die Möglichkeit geboten, die Perfektionsfahrten an der Fahrschule im Zuge der Mehrphasenausbildung mit einem E-Auto zu absolvieren. Interessierte Führerscheinneulinge können zudem eine Mühlferdl-Mitgliedschaft zum vergünstigten Tarif von 99 € statt 360 € für ein ganzes Jahr erwerben – da es sich dabei um eine Familienmitgliedschaft handelt, profitiert die gesamte Familie von der Nutzung des E-Autos!


Diese Services werden durch Kooperationen mit der Fahrschule Donauland, Fahrschule Auböck, Fahrschule Mayr, Fahrschule Stumpfl, dem EMC-Elektromobilitätsclub Österreich sowie der Linz AG ermöglicht.


Projektpartner: Fahrschule Donauland, Fahrschule Auböck, Fahrschule Mayr, Fahrschule Stumpfl, EMC- Elektromobilitätsclub Österreich, Linz AG

Aktion Jobrad

Radfahren leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem klimaverträglichen Verkehrssystem. 40% der privaten Autofahrten in Österreich sind kürzer als 5 Kilometer und jede fünfte Autofahrt ist sogar kürzer als 2,5 Kilometer - also perfekte Distanzen für das Fahrrad! Radfahren wirkt sich so nebenbei auch positiv auf unsere Gesundheit, unsere Fitness und unser Wohlbefinden aus.

Der Energie Bezirk Freistadt (EBF) setzt in der nächsten Phase der Klima- und Energiemodellregion (KEM) einen Mobilitätsschwerpunkt mit speziellem Fokus auf den Radverkehr. Dieser Radverkehrsanteil soll unter anderem durch Bewusstseinsbildung, Verbesserung der Infrastruktur und der Einführung eines "Jobrads" erhöht werden. Bei diesen Projekten arbeitet der EBF sehr stark mit dem Regionalverein "Die Umsattler" zusammen!
Das Jobrad stellt eine Möglichkeit für Betriebe dar, interessierten Angestellten ein Fahrrad zu vermieten. Dafür bieten Radhändler im Bezirk den Unternehmen ausgewählte Modelle zu besonderen Konditionen zum Kauf an. Die Betriebe vermieten das "Wunschrad" an den Angestellten für eine monatliche Miete. Nach 4 Jahren hat der Angestellte die Möglichkeit, das Fahrrad um 1 € zu kaufen.
Sie sind interessiert? Dann melden Sie sich bitte bei uns!

Wenn Sie selbst schon mit dem Fahhrad in die Arbeit fahren, freuen wir uns sehr darauf Ihre Geschichte und Motivation in beigefügtem Steckbrief zu erfahren...

WAVE 2018 Austria

Die Wave (World Advanced Vehicle Expedition) – die größte E-Mobil Rallye der Welt tourt nach Österreich. Start ist am 21. September in Wangen in Bayern, Endstation der 1600-Kilometer-Tour ist am 29. September in Werfenweng. Die diesjährige Tour führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur zu den schönsten Plätzen Österreichs, sondern auch zu den innovativsten Unternehmen, Gemeinden und Regionen des Landes.

Etappenziel Freistadt am 27. September 2018
Ab 18.00 Uhr wird der Wave-Konvoi in Freistadt am abgesperrten Hauptplatz eintreffen. Dabei wird Europas erstes vollausgerüstete Feuerwehreinsatzfahrzeug mit Elektroantrieb der LinzAG den Konvoi anführen. Zu sehen gibt es auch umgebaute Prototypen, neueste E-Auto-Modelle, E-Motorräder, S-Pedelecs, E-Car-Sharing Autos MühFerdl und E-Bikes. Ebenfalls am Programm: Informationen von verschiedenen Unternehmen, regionale Kleinkunst, spezielles Kinderbetreuungsprogramm, Speis, Trank und Unterhaltung.

Projektpartner: LEADER Mühlviertler Kernland, Tourimusbüro Mühlviertler Kernland, EMC Austria, Stadtgemeinde Freistadt, LinzAG, Electric Kreisel, Helios Sonnenstrom GmbH

Klima und Energiemodellregion

Klima und Energiemodellregion Logo

Als eine von derzeit 95 Klima- und Energiemodellregionen (KEM) zielt die KEM Freistadt darauf ab, durch die Hebung des Informationsniveaus in Sachen Klimaschutz- und Energiethemen einen nachhaltigen Wandel herbeizuführen. BürgerInnen, UnternehmerInnen, Kommunen und MeinungsbildnerInnen sollen so auf unterschiedlichen Ebenen zu Verhaltensänderungen hin zu erneuerbaren Energieformen und nachhaltiger Mobilität bewegt werden. Der Energie Bezirk Freistadt ist bereits seit 2010 Klima- und Energiemodellregion und befindet sich derzeit in der dritten Weiterführungsphase, welche bis Ende 2021 läuft. Weitere Informationen unter www.klimaundenergiemodellregionen.at.

Ziele

  • Sichtbarmachung der Erfolge, die die Maßnahmen der KEM bereits gebracht haben
  • Fortführung der bestehenden Projekte wie Helios, „MühlFerdl“
  • Realisierung von neuen Vorzeigeprojekten für die Region und darüber hinaus
  • Sensibilisierung junger Menschen für Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen
  • Erhöhung des Alltagsradverkehrs und des E-Mobilitätsanteils in der KEM
  • Realisierung weiterer E-Carsharing-Projekte mit dem speziellen Fokus auf Wohnbauträger
  •  Zusammenarbeit mit werteverbundenen Organisationen, um gemeinsam eine nachhaltigere Region zu gestalten

Bereits durchgeführte Maßnahmen

  • Aufbau von Energiegruppen in beinahe jeder Gemeinde der KEM
  • Etablierung eines Energiebewusstseins-Bildungsprogrammes für regionale EntscheidungsträgerInnen und BürgerInnen in der KEM sowie Erstellung von regelmäßig erscheinenden „Energieblicken“ in den Gemeinden
  • Durchführung von mehreren Symposien zu Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen im Rahmen des Zukunftsforums Windhaag
  • Errichtung und Betrieb des größten Sonnenkraftwerks Österreichs über das KEM-eigene Tochterunternehmen Helios Sonnenstrom GmbH und Finanzierung über ein Bürgerbeteiligungsmodell auf Darlehensbasis
  • Unterstützung der KEM-Gemeinden bei der Realisierung von Ökoenergieprojekten sowie Mustersanierungen bei öffentlichen Gebäuden
  • Mühlferdl – das E-Carsharing-Projekt im Mühlviertel mit bislang 12 bereitgestellten Autos

Geplante Maßnahmen

  1. Vernetzung und Kooperation mit werteverbundenen Organisationen:
    Nachhaltigkeitsthemen sollen gemeinsam mit werteverbundenen Menschen und Organisationen aus der Region in Form von Kooperationen bearbeitet werden.
     
  2. Enzyklika „Laudato Si“ – Kooperation mit Pfarren in der KEM: Basierend auf der Enzyklika soll in der Region auf vielen Ebenen eine Bewusstseinsbildung angestoßen werden. Dazu zählen unter anderem eine Beratungs- und Info Offensive in Kooperation mit Pfarren und pfarrlichen Organisationen.
     
  3. Veranstaltungen der Klima- und Energiemodellregion
    Die in der Region etablierten Formate wie Klimasymposium und Energieexkursionen sollen in bewährter Form fortgeführt werden. Das Symposium soll wieder ein Teil des „ThinkTank“ – Festival für Regionale VordenkerInnen im Jahr 2020 werden.
     
  4. Kursprogramm zu „Wohnen und Arbeiten 2.0“
    Das Kursprogramm soll das bewährte Konzept der „Hausbauseminare“ ersetzen. In Kooperation mit mehreren Institutionen, ArchitektInnen und interessierten Wohnbauträgern soll sich das Programm dem zukunftsorientierten Wohnen und Arbeiten in gemeinschaftlichen Räumen unter Berücksichtigung von flächensparendem und ressourcenschonendem Bauen sowie der Nutzung von Leerständen widmen.
     
  5. E-Carsharing bei privaten und öffentlichen Wohnbauträgern
    Das E-Carsharing-Konzept „MühlFerdl“ soll auf Gebäude öffentlicher sowie privater Wohnbauträger umgesetzt werden. Weiters sollen Dörfer und Wohngemeinschaften bei der Selbstorganisation von E-Carsharing unterstützt werden.
     
  6. Mobilitätsmaßnahmen bei Betrieben
    Die in der letzten KEM-Phase durchgeführte E-Mobilitätsoffensive soll durch die Erstellung und Umsetzung konkreter Mobilitätskonzepte intensiviert bzw. umfassender gedacht werden. Dadurch sind konkrete Schritte zu einer nachhaltigen Mobilitätswende möglich.
     
  7. Steigerung des Alltagsradverkehrs – JOBRAD
    Die bisher im Projekt Umsatteln getätigten Maßnahmen sollen intensiviert werden, um den Alltagsradverkehr attraktiver zu gestalten. Durch das Modell „Jobrad“ können regionale Fahrradhändler, teilnehmende Unternehmen, ArbeitnehmerInnen und natürlich die Umwelt profitieren.
     
  8. Verknüpfung öffentlicher Verkehr und Individualverkehr
    Durch das Zusammenwirken mehrere Kräfte soll es gelingen, Angebotslücken zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, soweit es im Einflussbereich der KEM liegt, zu schließen bzw. zu ergänzen. Dazu zählt auch, aktiv Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen.
     
  9. Klimaschutz für 11-18-jährige via Smartphone-App
    Durch eine Smartphone-App sollen Jugendliche in spielerischer Form Wissen und Informationen zum Themenkomplex Nachhaltigkeit und Klimaschutz erhalten. Diese App wird in Kooperation mit der FH Hagenberg erstellt.
     
  10. Öffentlichkeitsarbeit
    Informationen und Neuigkeiten werden über unterschiedliche Medien wie Zeitung, Radio, Webseite, Newsletter und Facebook verbreitet. Folgen Sie uns auf den Kanälen, um immer die neuesten Infos zu haben.

Klimawandel-Anpassungsmodellregion

Klimawandel-Anpassungsmodellregion Logo

Der Energie Bezirk ist eine von 20 Klimawandel-Anpassungsregionen und befindet sich bereits in der 2-jährigen Umsetzungsphase. 24 weitere Regionen starten neu in diesem Programm mit der Erstellung eines regionalen Anpassungskonzeptes.

 Bei der aktuell anhaltenden Hitze frisst der Borkenkäfer wieder unsere Wälder auf. Wir haben akuten Handlungsbedarf! 

[Alfred Klepatsch, Obmann des Energiebezirk Freistadt]


Die Teilnahme am KLAR!-Programm des Klimafonds ermöglicht die Vernetzung der in der Region in diesem Themenkomplex aktiven Personen und Institutionen. Zudem trägt das Programm zur Stärkung des Bewusstseins für Klimawandelanpassungsmaßnahmen in der Region bei und koordiniert zusätzliche Maßnahmen. Mit dem Programm „Klima- und Energiemodellregionen“ (KEM) konnte Freistadt bereits zahlreiche positive Erfahrungen sammeln – viele weitere sollen durch das KLAR!-Programm ermöglicht werden! Weitere Informationen unter www.klar-anpassungsregionen.at.

Ziele

  • Steigerung des Bewusstseins für Klimawandelanpassungsmaßnahmen in der Region
  • Verstärkter Fokus auf standortgerechte und klimaverträgliche Forstpflanzen bei Aufforstung nach Borkenkäferbefall
  • Intensive Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Klimaschutz und Klimawandelanpassung in der Landwirtschaft und dadurch Forcierung klimaverträglicherer Bewirtschaftungsmethoden
  • Zusammenführung der Arbeiten und Überlegungen des Hochwasserschutzverbandes Aist und der Initiative für einen nachhaltigen Hochwasserschutz sowie Durchführung weiterer Hochwasserschutzmaßnahmen
  • Verstärkte Beachtung des Themas Hangwasser-Sicherung in den örtlichen Entwicklungskonzepten und in der Raumordnung der Gemeinden

Geplante Maßnahmen

  • Meinungsbildung und Exkursionen zur Schaffung stabiler Mischwälder in der Region und zum Eindämmen der Borkenkäferproblematik
  • Installation von Himmelsteichen zum lokalen Hochwasserschutz und zur Schaffung kleinteiliger Lebensräume
  • Mit dem Klimaerlebnisweg soll ein Angebot zur Meinungsbildung in der Natur geschaffen werden
  • Alles KLAR! In der Schule: intensive Beschäftigung mit dem Thema Klimawandel im Unterricht (Bearbeitung in verschiedenen Fächern)
  • Trinkwasser – quo vadis? - Analyse und Bewusstseinsbildung zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser: Trinkwasser soll als wichtiges Lebensmittel im Bewusstsein verankert werden, das nicht selbstverständlich ist

Weitere Projekte

CHANGE Klimaausstellung

Die Ausstellung „Change – LebensWerte im KlimaWandel“ wurde vom Klimabündnis Oberösterreich und der Klimarettung OÖ entwickelt und war von 29. April 2018 bis 28.Oktober 2018 im Green Belt Center in Windhaag bei Freistadt zu besuchen.


Im Rahmen des Programms „Interreg Österreich – Tschechische Republik“ wurde die Ausstellung zweisprachig aufbereitet. Gemeinsam mit dem Energy Centre Budweis (ECCB) wurde die Ausstellung in Windhaag bei Freistadt aufgestellt und ist nun bis Mitte April 2019 Budweis zu besichtigen.


Bei der Reise durch die Ausstellung kann an verschiedenen Stationen spielerisch der eigene CO2-Fußabdruck errechnet werden. Neben den Bereichen Lifestyle, Konsum, Mobilität und Wohnen runden informative Videos über den Klimawandel und das Thema Klimagerechtigkeit die Ausstellung ab. Nutzen Sie die Kombination eines Bildungsangebotes mit der Erfahrung der schönen Stadt Budweis. Budweis ist von Freistadt in knapp einer Stunde mit dem Zug erreichbar. Der Ausstellungsort „Metropol“ ist nur 10 Minuten vom Bahnhof entfernt – nähere Informationen unter www.eccb.cz.

Infokampagne – Umstieg auf tatsächlichen Ökostrom

Mit diesem Kleinprojekt will der Energiebezirk Freistadt in Kooperation mit dem Anti Atom Komitee das Thema Strom in Österreich thematisieren.

Gefördert von der LEADER-Region Mühlviertler Kernland wollen wir den GemeindebürgerInnen Informationen anbieten, woher unser Strom eigentlich kommt und wie sauber unser Ökostrom tatsächlich ist.

Es ist geplant, in allen 17 Kernland-Gemeinden Informationen in Form von Vorträgen oder Informationsveranstaltungen anzubieten, um darüber zu

informieren, woher der Strom kommt, den wir konsumieren und vor allen Dingen auch, welcher Stromproduzent vom Geld der Stromkunden profitiert. Es wurde bereits ein Informationsfolder erstellt, welcher nachfolgend zum Download bereitsteht.

Durchgeführte Termine:

  • 16.05.2019, Sandl, GH Fleischbauer
  • 20.05.2019, Grünbach, Gemeindeamt
  • 23.05.2019, Kefermarkt, Gemeindeamt

 

Geplante Termine:

  • 13.06.2019, 20:00, Leopoldschlag, GH Hoffelner
  • 27.06.2019, 19:30, Freistadt, Salzhof
  • 04.07.2019, 20:00, Waldburg, GH Manzenreiter

Klimaschulen

Der Energiebezirk Freistadt startet im September 2018 bereits das fünfte Klimaschulen-Projekt, in Zusammenarbeit mit dem Klima- und Energiefonds und der Klima- und Energiemodellregion Freistadt. In diesem Jahr beschäftigen sich die Schulen unter dem Titel „Is eh ois do“ mit der Nutzung regionaler Ressourcen. Bisher konnten bereits 15 Projekte in 8 Gemeinden und 12 Schulen realisiert werden – die Rückmeldungen der LehrerInnen und SchülerInnen sind durchwegs sehr positiv ausgefallen!


Aktuell teilnehmende Schulen:

  • VS Hagenberg
  • NMS Windhaag/Fr.
  • SNMS Sandl


Weitere Informationen unter: 

http://klimaschulen.at/

Umweltförderungen

  • E-Mobilität für Private: Förderung von bis zu 3.000 € beim Kauf eines Elektro-Autos

  • Sanierungscheck für Private: gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie im mehrgeschossigen Wohnbau

  • Photovoltaik: Förderung von neu errichteten Photovoltaik-Anlagen bis zu einer maximalen Leistung von 5 kWp

  • Solaranlagen: Förderung von neu errichteten Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung und/oder Beheizung von Gebäuden

  • Holzheizungen: Förderung von Pellet- oder Hackgutzentralheizungen, welche Heizungen mit Baujahr vor 2005 ersetzen

Eine detaillierte Übersicht über alle Förderungen und die exakten Rahmenbedingungen finden Sie unter https://www.umweltfoerderung.at/